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Gedanken über planetare Grenzen

Durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern und geänderte Landnutzung ändern sich auch die Kohlenstoffflüsse weltweit.

Auswirkungen davon sind die Versauerung der Meere, das Absterben der Warmwasserkorallen, erhöhtes Pflanzenwachstum, ein Teil der Klimaerhitzung.

Einen guten Überblick liefern diese beiden Artikel

In Österreich wurden in den letzten 5 Jahren im Durchschnitt täglich 12.5 ha produktive Böden versiegelt (davor sogar mehr).[1] 2016 hatte Österreich 2.67 Mio. ha landwirtschaftlich genutzte Fläche ([2] Kapitel 3.2), welche 13 Mio. Tonnen “Getreideeinheiten” (aggregierter Wert der gesamten Nahrungsmittelproduktion) hervorbrachten ([2] Kapitel 1.5.2). Von den 8.739.806 Einwohnern [3] wurden im Jahr 2016 9.6 Mio. Tonnen Getreideeinheiten verbraucht. Das bedeutet wir haben statistisch eine Selbstversorgungsrate von 1.35. (Überproduktion von ca. 1/3) Nichtsdestotrotz verschwindet durch die Versiegelung täglich die Fläche die man für die Versorgung von 55 Menschen benötigt.

[1] https://www.umweltbundesamt.at/umweltthemen/boden/flaecheninanspruchnahme [2] https://gruenerbericht.at/cm4/jdownload/download/2-gr-bericht-terreich/2167-gb2020 [3] https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/115136.html